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München (ddp). Unter «Persönlicher Digitaler Assistent» (PDA) versteht man einen handflächengroßen Taschencomputer, der hauptsächlich der persönlichen Organisation und Kommunikation dient. So verfügen alle PDAs über einen Kalender, eine Adress-Datenbank, einen Taschenrechner sowie Fax- und E-Mailprogramme. Zur Abfrage von E-Mails oder zum Verschicken von Faxen muss man den PDA allerdings noch an ein Handy, ein spezielles Modem oder einen Computer mit Internet-Zugang anschließen. In den USA gibt es auch schon Modelle, die über ein eingebautes Handy zur Datenübertragung verfügen.
Ein weiteres Merkmal der PDAs ist ihre Notizblockfunktion. Meist kann man auf dem Bildschirm der Geräte handschriftliche Notizen eingeben. Dazu wird in der Regel ein spezieller Stift (Stylus) verwendet. Viele PDAs versuchen dann, die Handschrift in Maschinenschrift umzuwandeln. Einige Geräte verfügen aber auch über eine kleine Tastatur. Der erste PDA war der 1993 eingeführte «Newton MessagePad» der Firma Apple. Laut Marktforschungsinstitut IDC ist der Marktführer zur Zeit die Firma Palm mit 70 Prozent Marktanteil.
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